Rettung mit Spürsinn – die ASB Rettungshundestaffel Karlsruhe in Aktion
Die ehrenamtlichen Hundeführer der ASB-Rettungshundestaffel Karlsruhe sind mit ihren ausgebildeten Flächensuchhunden täglich und bei jedem Wetter einsatzbereit – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. In enger Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen rückt die Einheit oft innerhalb kürzester Zeit aus, wenn es gilt, Menschen in Not zu finden – häufig schneller und effektiver als das Absuchen durch Menschenketten.
Die Ausbildung ist anspruchsvoll: Über zwei bis vier Jahre lernen die Hundeführerinnen und ihre vierbeinigen Partner alles, was sie für reale Einsätze brauchen – von der Orientierung im Gelände über Funk bis hin zur Sanitätsdienstlichen Ausbildung für eine qualifizierte Erstversorgung.
5 Fakten über Rettungshunde
Supernase im Einsatz
Ein trainierter Rettungshund kann menschlichen Geruch noch bis zu 48 Stunden später und über mehrere Kilometer Entfernung wahrnehmen.
Jede Rasse zählt
Ob Labrador, Malinois oder Mischling – fast jede Hunderasse kann Rettungshund werden, wenn sie gesund, motiviert und nervenstark ist.
Teamarbeit mit Vertrauen
Hund und Hundeführerin trainieren oft mehrmals pro Woche über mehrere Jahre – der Erfolg hängt maßgeblich vom gegenseitigen Vertrauen ab.
Schneller als jede Menschenkette
Ein einziger Rettungshund kann in 20 Minuten bis zu 30.000 m² Gelände absuchen – das würde mit Menschen mehrere Stunden dauern.
Ehrenamt mit Wirkung
Rettungshundestaffeln arbeiten rein ehrenamtlich – sie sind Tag und Nacht einsatzbereit und werden meist von Organisationen wie ASB, DRK, JUH, BRH & Malteser getragen.
Mitmachen? So wirst du Teil einer Rettungshundestaffel
Du hast einen geeigneten Hund und Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren? Dann melde dich bei deiner örtlichen Rettungshundestaffel. Die Ausbildung zum Rettungshundeteam dauert meist zwei bis vier Jahre und bereitet Mensch und Hund intensiv auf den Ernstfall vor.
Trainiert wird unter realistischen Bedingungen: Einsätze im Wald und unwegsamen Gelände, Verhalten in unübersichtlichen Situationen, Gehorsam auch unter Ablenkung, lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie der sichere Umgang mit Funkgerät, Karte, Kompass und GPS.
Voraussetzungen: Teamgeist auf vier Pfoten und zwei Beinen. Dein Hund ist gesund, neugierig, arbeitsfreudig und nicht zu alt? Du bringst Zeit, Verlässlichkeit und echtes Herzblut für regelmäßiges Training sowie meist nächtliche Einsätze im Team mit? Dann bist du willkommen! Die Ausbildung ist kostenfrei – gefragt sind vor allem dein Einsatz, Eigeninitiative und kontinuierliches Training.
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